Eurojackpot bietet 12 verschiedene Gewinnklassen, in denen Geldpreise möglich sind. Je mehr Zahlen Sie richtig tippen, desto höher landen Sie in der Gewinnklasse – und desto größer fällt Ihr Gewinn aus. Die Gewinnklassen reichen von der höchsten Klasse 1, für die 5 richtige Zahlen plus 2 Eurozahlen nötig sind, bis zur Klasse 12, bei der schon 2 richtige Zahlen und 1 Eurozahl für einen kleinen Gewinn reichen.
Wer die Gewinnklassen kennt, kann die eigenen Chancen besser einschätzen. Nach jeder Ziehung werden die Gewinnquoten neu kalkuliert, abhängig von der Teilnehmerzahl und der Verteilung der Einsätze. Der Jackpot in der ersten Gewinnklasse startet bei mindestens 10 Millionen Euro und kann bis auf 120 Millionen Euro anwachsen – ganz schön beeindruckend.
Die Gewinnwahrscheinlichkeiten unterscheiden sich deutlich zwischen den Klassen. Während die Chance auf den Hauptgewinn bei etwa 1 zu 140 Millionen liegt, sieht’s in den unteren Klassen schon viel freundlicher aus.
Wichtigste Erkenntnisse
- Eurojackpot hat 12 Gewinnklassen mit unterschiedlichen Anforderungen und Gewinnchancen
- Es werden 5 aus 50 Zahlen plus 2 aus 12 Eurozahlen pro Ziehung gespielt
- Die Gewinnquoten werden nach jeder Ziehung neu berechnet und hängen von der Teilnehmerzahl ab
Wie die Gewinnklassen im Eurojackpot funktionieren
Eurojackpot arbeitet mit einem System aus 12 Gewinnklassen, wobei jede Klasse eine bestimmte Kombination von Gewinnzahlen und Eurozahlen verlangt. Die Gewinne werden nach festen Anteilen verteilt, wobei Gewinnklasse 1 den größten Batzen bekommt.
System der 12 Gewinnklassen
Die 12 Gewinnklassen sorgen dafür, dass die Gewinne unterschiedlich verteilt werden. Jede Klasse hat ihre eigene Gewinnchance und ihren eigenen Ausschüttungsanteil.
Die Klassen starten mit Gewinnklasse 1 (Jackpot) und enden bei Gewinnklasse 12 mit dem Mindestgewinn. Je mehr Zahlen Sie richtig haben, desto weiter oben stehen Sie – logisch, oder?
Das System ist so gestaltet, dass auch mit wenigen richtigen Zahlen schon ein Gewinn möglich ist. Mindestens zwei richtige Gewinnzahlen plus eine Eurozahl reichen für Gewinnklasse 12.
Welche Treffer gehören zu welcher Klasse?
Die Zuordnung der Treffer zu den Gewinnklassen läuft nach einem klaren Schema:
| Gewinnklasse | Gewinnzahlen richtig | Eurozahlen richtig |
|---|---|---|
| 1 | 5 | 2 |
| 2 | 5 | 1 |
| 3 | 5 | 0 |
| 4 | 4 | 2 |
| 5 | 4 | 1 |
| 6 | 3 | 2 |
| 7 | 4 | 0 |
| 8 | 2 | 2 |
| 9 | 3 | 1 |
| 10 | 3 | 0 |
| 11 | 1 | 2 |
| 12 | 2 | 1 |
Gewinnklasse 9 erreichen Sie mit drei richtigen Zahlen und einer richtigen Eurozahl. Die Chance liegt bei 1 zu 706.
Ausschüttung der Gewinne
Die Ausschüttung beim Eurojackpot läuft nach festen Prozentsätzen. Gewinnklasse 1 bekommt 36 Prozent der Gesamtausschüttung.
Gewinnklasse 12 erhält 20,30 Prozent – das ist tatsächlich der zweithöchste Anteil. Die mittleren Klassen liegen irgendwo zwischen 0,80 und 6,75 Prozent.
Zusätzlich fließen 9 Prozent in einen sogenannten Boosterfonds, der für Sonderaktionen und Jackpot-Erhöhungen gedacht ist.
Wie viel am Ende tatsächlich ausgezahlt wird, hängt davon ab, wie viele Gewinner es in einer Klasse gibt. Je mehr Gewinner, desto kleiner wird der einzelne Anteil.
Besonderheiten von Gewinnklasse 1
Gewinnklasse 1 ist der Jackpot – hier braucht’s alle fünf Gewinnzahlen und beide Eurozahlen. Die Chance: 1 zu 139.838.160. Ziemlich gering, aber jemand muss es ja irgendwann treffen.
Der Jackpot startet bei 10 Millionen Euro. Wird er nicht geknackt, wächst er weiter an.
Die Obergrenze liegt bei 120 Millionen Euro. Ist die erreicht und es gibt immer noch keinen Gewinner, fließt der Überschuss in die nächstniedrigere Gewinnklasse mit Gewinnern.
Spielsystem: 5 aus 50 und 2 Eurozahlen
Bei Eurojackpot tippen Sie insgesamt sieben Zahlen pro Feld: fünf Hauptzahlen aus 1 bis 50 und zwei Eurozahlen aus 1 bis 12. Diese zweigeteilte Spielformel entscheidet über Ihre Gewinnchancen und die Gewinnklasse, in der Sie landen können.
Aufbau des Spielscheins
Der Spielschein ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Oben gibt’s das Zahlenfeld von 1 bis 50 für die fünf Hauptzahlen. Direkt darunter: das kleinere Feld für die zwei Eurozahlen (1 bis 12).
Ein Tippfeld kostet 2 Euro plus Bearbeitungsgebühr. Sie können mehrere Felder auf einem Schein ausfüllen, jedes Feld zählt als eigener Tipp – klar, oder?
Bedeutung der Tippfelder
Mit mehreren Tippfeldern lassen sich verschiedene Zahlenkombinationen gleichzeitig spielen. Jedes ausgefüllte Feld nimmt unabhängig an der Ziehung teil und kann separat gewinnen.
Wie viele Zahlen Sie in beiden Bereichen richtig haben, entscheidet über Ihre Gewinnklasse. Für den Jackpot müssen alle 5 Hauptzahlen und beide Eurozahlen stimmen.
So funktioniert die Zahlenwahl
Sie kreuzen fünf beliebige Zahlen zwischen 1 und 50 auf dem Spielschein an. Nicht mehr, nicht weniger – sonst gibt’s Ärger beim Einlesen.
Im Eurozahlenfeld wählen Sie dann noch zwei Zahlen aus 1 bis 12. Beide Bereiche werden bei der Ziehung getrennt behandelt. Die gezogenen Zahlen bestimmen dann Ihre Gewinnklasse, je nachdem wie viele Treffer Sie in beiden Feldern haben.
Ob Sie Lieblingszahlen, Zufallszahlen oder einen Quicktipp nehmen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Da gibt’s kein richtig oder falsch.
Chancen und Wahrscheinlichkeiten für jede Gewinnklasse
Die Gewinnwahrscheinlichkeit schwankt im Eurojackpot ziemlich stark, je nachdem, auf welche der 12 Gewinnklassen Sie schielen. Jackpot? Extrem unwahrscheinlich. In den unteren Klassen sieht’s aber schon ganz anders aus.
Gewinnwahrscheinlichkeit für den Jackpot
Für Gewinnklasse 1 brauchen Sie alle 5 Zahlen aus 50 plus beide Eurozahlen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit: 1 zu 139.838.160.
Das kommt durch die enorme Zahl an möglichen Kombinationen zustande. Bei 5 aus 50 und 2 aus 12 kommen Sie auf über 139 Millionen Möglichkeiten.
Der Jackpot bekommt 36% der Ausschüttung – und ist damit die Klasse mit dem größten Anteil am Spieleinsatz.
Wahrscheinlichkeiten in den unteren Klassen
In den unteren Gewinnklassen steigen die Chancen deutlich. Für Gewinnklasse 12 (2 Richtige + 1 Eurozahl) liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 49.
Ein paar Beispiele:
- Gewinnklasse 9: 3 Richtige + 1 Eurozahl (1 zu 706)
- Gewinnklasse 10: 3 Richtige + 0 Eurozahlen (1 zu 314)
- Gewinnklasse 11: 1 Richtige + 2 Eurozahlen (1 zu 188)
- Gewinnklasse 12: 2 Richtige + 1 Eurozahl (1 zu 49)
Die mittleren Klassen bieten einen Kompromiss zwischen Gewinnhöhe und Wahrscheinlichkeit. Gewinnklasse 6 (3 Richtige + 2 Eurozahlen) hat eine Chance von 1 zu 14.125.
Faktoren, die die Gewinnchancen beeinflussen
Wie viele Felder Sie tippen, beeinflusst Ihre Chancen direkt. Zwei Felder? Doppelte Wahrscheinlichkeit, logisch.
Mit Systemspielen geht sogar noch mehr, weil Sie mehr als die üblichen 5 Zahlen und 2 Eurozahlen in verschiedenen Kombinationen spielen können.
Die eigentliche Gewinnwahrscheinlichkeit bleibt aber mathematisch festgelegt. Jede Ziehung ist unabhängig – vergangene Ergebnisse spielen keine Rolle. Die berühmte „heiße Zahl“? Eher ein Mythos.
Berechnung und Höhe der Gewinnquoten
Die Gewinnquoten beim Eurojackpot ergeben sich aus dem Gesamteinsatz aller Spieler und der Anzahl der Gewinner pro Gewinnklasse. Der tatsächliche Gewinn variiert von Ziehung zu Ziehung – hängt eben davon ab, wie viele Leute mitspielen und wie viele Gewinner es in jeder Klasse gibt.
Wie die Gewinnquoten ermittelt werden
Der Eurojackpot läuft nach einem parimutuel System. Sprich: 50% vom gesamten Einsatz wandern in den Gewinnpool. Dieser wird dann nach einem festen Schlüssel auf die 12 Gewinnklassen aufgeteilt.
Die Aufteilung ist prozentual geregelt. Die Gewinnklasse 1 (5 Richtige + 2 Eurozahlen) bekommt den größten Anteil. Weiter unten gibt’s entsprechend kleinere Prozentsätze.
Wie viel es pro Person gibt, hängt davon ab, wie viele Gewinner es in der jeweiligen Klasse gibt. Der für die Klasse vorgesehene Betrag wird einfach durch die Gewinnerzahl geteilt. Viele Gewinner? Dann fällt die Quote niedriger aus. Bei wenigen steigt sie natürlich.
Theoretische versus tatsächliche Quoten
Die theoretische Quote beschreibt, was man im Schnitt erwarten kann – also ein Durchschnittswert, basierend auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und dem durchschnittlichen Einsatz.
In der Praxis sieht das oft anders aus. Die tatsächlichen Quoten hängen nämlich vom Spieleinsatz am jeweiligen Ziehungstag ab. Auch wie viele Leute mitmachen, spielt eine Rolle.
Gerade bei hohen Jackpots steigen die Teilnehmerzahlen oft kräftig. Der Pool wächst dann zwar, aber die Chance, den Gewinn teilen zu müssen, steigt eben auch. Besonders in den unteren Gewinnklassen kann das die Quoten drücken.
Einfluss des Spieleinsatzes und der Teilnehmer
Pro Tipp zahlt man 2 Euro, davon fließt 1 Euro direkt in den Gewinnpool. Je mehr Leute mitspielen, desto größer wird der Pool – logisch. Das kann die Gewinnquoten nach oben treiben.
Die Teilnehmerzahlen schwanken ziemlich von Ziehung zu Ziehung. Bei normalen Jackpots ist oft weniger los als bei den richtig großen Summen. Wenn der Jackpot bei 120 Millionen Euro steht, geht’s richtig rund.
Ob die eigene Quote am Ende hoch oder niedrig ausfällt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie viele andere dieselbe Zahlenreihe getippt haben. Viele nehmen gern Geburtstage – das führt öfter zu geteilten Gewinnen. Wer auf ungewöhnliche Zahlen setzt, hat im Gewinnfall eher die Chance, nicht teilen zu müssen.
Ziehungen und Eurojackpot Spielpraxis
Es wird zweimal pro Woche gezogen, und es gibt bestimmte Bedingungen, die Sie einhalten müssen, damit Ihr Spielschein gültig ist.
Ablauf der Ziehungen
Die Ziehungen finden dienstags und freitags jeweils um 20 Uhr in Helsinki statt. Es werden 5 Hauptzahlen aus 1 bis 50 gezogen, danach noch 2 Eurozahlen aus 1 bis 12.
Die Gewinnzahlen stehen direkt nach der Ziehung fest. Nachschauen kann man sie auf der offiziellen Eurojackpot-Webseite oder beim eigenen Lottoanbieter.
Unabhängige Prüfer überwachen das Ganze. Das sorgt für einen fairen und transparenten Ablauf – immerhin nehmen Spieler aus 19 Ländern teil.
Teilnahmebedingungen und Annahmeschluss
Mitmachen darf man ab 18 Jahren. Ein Tipp kostet in Deutschland 2 Euro plus eine Bearbeitungsgebühr.
Der Annahmeschluss ist in Deutschland meistens am Ziehungstag um 19 Uhr. Danach geht nichts mehr für die laufende Runde. Je nach Bundesland kann die Uhrzeit aber etwas variieren.
Sie können Ihren Spielschein in Annahmestellen oder online ausfüllen. Online braucht’s eine Registrierung, dann können Sie die Zahlen digital auswählen. Wer keine Lust auf ständiges Ausfüllen hat, richtet einfach einen Dauerschein ein.
Tipps für das Eurojackpot Spielen
Die Chance auf den Hauptgewinn liegt bei etwa 1 zu 140 Millionen, egal welche Zahlen man nimmt. Was vorher gezogen wurde, hat keinen Einfluss auf die nächste Runde – auch wenn das manchmal schwer zu glauben ist.
Beliebte Strategien:
- Mischung aus hohen und niedrigen Zahlen wählen
- Keine reinen Muster wie aufeinanderfolgende Zahlen
- Mal den Zufallsgenerator nutzen
- Tippgemeinschaften bilden, um mehr Kombinationen abzudecken
Setzen Sie nur Geld ein, das Sie auch verschmerzen können. Eurojackpot sollte Spaß machen – nicht zur Belastung werden. Und: Den Spielschein gut aufbewahren, sonst gibt’s im Gewinnfall ein böses Erwachen.
Kosten, Gebühren und Zusatzlotterien
Ein Tipp kostet einen festen Einsatz, dazu kommt je nach Anbieter eine Bearbeitungsgebühr. Wer mag, kann den Schein um Spiel 77 und Super 6 erweitern.
Bearbeitungsgebühr und Spieleinsatz pro Tipp
Für ein Feld zahlen Sie 2 Euro. Dieser Betrag ist überall gleich und geht direkt in den Preispool.
Dazu kommt meist eine Bearbeitungsgebühr, die je nach Anbieter variiert. Bei staatlichen Lottogesellschaften liegt sie in der Regel zwischen 20 und 60 Cent pro Spielschein.
Online-Anbieter haben manchmal eigene Gebührenmodelle: Manchmal fällt eine Pauschale pro Tipp an, manchmal pro Schein. Es lohnt sich, vorab die Kosten beim gewählten Anbieter zu checken.
Spiel 77 und Super 6 als Zusatzoptionen
Spiel 77 und Super 6 sind zwei Zusatzlotterien, die Sie zu Ihrem Eurojackpot-Schein hinzubuchen können. Beide basieren auf der siebenstelligen Losnummer, die auf jedem Spielschein aufgedruckt ist.
Spiel 77 kostet 2,50 Euro pro Teilnahme. Die letzten sieben Ziffern Ihrer Losnummer werden von rechts nach links mit der gezogenen Gewinnzahl verglichen. Je mehr Ziffern in der richtigen Reihenfolge passen, desto größer fällt Ihr Gewinn aus.
Super 6 ist mit 1,25 Euro günstiger. Hier zählen nur die letzten sechs Ziffern Ihrer Losnummer. Auch bei dieser Zusatzlotterie läuft die Gewinnprüfung von rechts nach links. Die Chancen stehen hier besser als beim Spiel 77, allerdings sind die maximalen Gewinne niedriger.

